FAsten für gesunde

ab 2022 

Buchinger nannte es Diätetik der Seele: 

Du darfst dir in diesen Tagen besonders viel Ruhe und Entspannung gönnen, damit du Raum für Selbsterfahrung, Selbstreflextion, Meditation und Stille hast.

Auch eine spirituelle Praxis darf einen großen Teil davon einnehmen.

 

Fasten unterbricht das Hamsterrad des Alltag – ständig erreichbar zu sein, andauernde Reizüberflutung, immer funktionieren zu wollen..., sofern man die Möglichkeit hat, sich auszuklinken – das unterstützt in den ersten Tagen des fastens ungemein.

 

 

Fasten erdet und macht dich wieder sensibel für das was dich nährt. Es lässt dich wieder klarer im Kopf werden und der Nebel, der den Geist trübt weicht. Fasten zeigt dir auf, was wirklich wichtig ist, was du wirklich brauchst und vor allem, was du nicht brauchst. 

 

Wir leben in einer Konsumgesellschaft, in der es völlig normal ist, dass man Konserven, Fertigprodukte ect. zu sich nimmt. Zum Kochen nimmt man sich keine Zeit. Der Nährwert ist bei FASTFOOD nicht gerade hoch und die Leber der Menschen wird zunehmend belastet und nicht nur das... diese Belastungen werden auch den Nachkommen vererbt! Deshalb ist es empfehlenswert 2 x im Jahr eine Fastenkur zu machen.

 

 

Fakten:

  • Wir leben in einer modernen Konsumgesellschaft, in der Nahrung jederzeit verfügbar ist
  • Wir verzehren aufbereitete Nahrung voller Zusatzstoffe ohne „LEBEN
  • Die Zuckersucht wird quasi schon genetisch einprogrammiert

   

Die Folgen davon sind Volkskrankheiten wie z.B. Diabetes, Bluthochdruck, Herz- Kreislauferkrankungen, Übergewicht,          Unverträglichkeiten, Stoffwechselströrungen......

 

Fasten wirkt ganzheitlich / holistisch auf  das gesamte System und damit auf 

Körper, Geist und Seele:

 

Körperlich werden angesammelte Stoffwechselendprodukte abgebaut, der innere Arzt löst das Zellschutzprogramm aus, weil wir unter 500 cal/Tag zu uns nehmen. Das soll nicht heißen, dass dies eine dauerhafte Empfehlung ist. NEIN, es ist eine Kur und Kuren führt man immer nur in einem bestimmten Maß bzw. in einer bestimmten Dauer druch.

 

Seelisch unterstützt das Fasten das innere Wachstum, Ängste können überwunden werden und lassen uns damit unsere innere Stärke spüren (z.B. ich kann ohne feste Nahrung auskommen!), die Stimmung steigt durch die Stoffwechselvorgänge (der Organismus ist nicht überlastet bzw. belastet) und alte Emotionen können sich lösen, die zur Folge haben können, dass man das Gefühl hat, eine Bremse habe sich gelöst und damit startet man mit einer ganz neuen Qualität in seine Aufgaben und seinen Alltag.

 

 

 

Wenn man etwas aufmerksam ist, was früher oft praktiziert wurde, um zu genesen, dann kommt man zu dem Schluss, dass Fasten eine evolutionäre Selbstverständlichkeit ist!  Unser Körper hat unglaubliche Selbstheilungskräfte, die ihre Kraft entwickeln, wenn der Organismus nicht abgelenkt wird, wie z.B. durch falsche oder zu viel Nahrung.

Wenn du deine Organe entlastest, kann der Körper sich um seine „Baustellen kümmern.

Hippokrates (400 v. Chr.) rät z.B. zum Fasten als Therapie. In allen Kulturen dieser Erde wird es erfolgreich zur physischen uns psychischen Reinigung und Heilung betrieben.

 

Unumgänglich ist natürlich die Motivation. Fasten sollte immer ein freiwilliger Verzicht sein und nicht als Hungern verstanden werden.

 

 

 

 

Wie immer im Leben ist nicht alles für jeden geeignet und wie immer gibt es Mögichlichkeiten, um gewisse Krankheiten im positiven Sinne zu beeinflussen.

 

Unter diesem Link könnt Ihr Euch noch schlauer machen:

 

https://aerztegesellschaft-heilfasten.de/informationsdienst/leitlinien-zur-fastentherapie/

 

Zu den Idikationen & Kontraindikationen fasse ich euch kurz zusammen, was auf der oben genannten Seite steht:

 

 

 

 

 

 

Indikationen:

 

Metabolische Erkrankungen

(z.B. Diabetes mellitus Typ II, Adipositas, Hyperlipidämie, Arterielle Hypertonie)

 

Krankheiten des Musel-Skelett-Systems und des Bindegewebes

(z.B. Rückenschmerzen, Rheumatoide Athritis, Morbus Bechterew, Fibromyalgie)

 

Krankheiten des Nervensystems

(z.B. Migräne, Psychische Störungen, Depressive Verstimmtheit, Psycho-vegetative Erschöpfung)

 

Krankheiten des Verdauungssystems

(z.B. Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa, Chronische Obstipation, Fettleber)

 

Krankheiten des Atmungssystems

(z.B. Chronische Bronchitis, Asthma, Chronische Sinusitis, Heuschnupfen)

 

Krankheiten des Urogenitalsystems

(z.B. Prämenstruelles Syndrom, Klimakterisches Syndrom, weibliche und männliche Fertilitätsstörungen)

 

Krankheiten der Haut und Unterhaut

(z.B. Neuerodermitis, Urticaria, Akne, Psoriasis)

 

 

 

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Kontraindikationen:

 

Kachexie

 

Anorexia nervosa

 

Dekompensierte Hyperthyreose

 

Fortgeschrittene zerebro-vaskuläre Insuffizienz bzw. Demenz

 

Fortgeschrittene Leber- oder Niereninsuffizienz

 

Schwangerschaft und Stillzeit

 

 

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